Steinroller – Martin Lassberg (4/2018)

Steinroller – Martin Lassberg (4/2018)

Gerade zuende gehört und Gelegenheit nutzen kurz was zu zu schreiben, bevor ich nicht mehr weiss was ich dazu sagen wollte.

Auf dem Cover ein Mammut und der Hinweis: Der Steinzeit-Kommissar. In der Beschreibung: Zitat: „Die urkomische Aufklärung des ersten Mordfalls der Menscheitsgeschichte.“

Äh. Ja. Kann sein, kann aber auch nicht sein. Entweder haben wir nicht so den gleichen Humor (der Autor und ich) oder ich höre derzeit auf dem falschen Ohr (bzw. mit der falschen Stimmung). Hängengeblieben war ich beim Hören an makabren Formulierungen („… seltsam hässlich aufgeplatzt da lag.“) und dachte: ja könnte was werden… aber dann.. ich weiss auch nicht. Dann wurde jedes (und ich glaube, es wurde wirklich keins ausgelassen) Klischee bedient und herangezogen, das es mich zwischendurch anfing zu nerven. Und warum nervt es: weil manches heute (einiges gefühlt, zu vieles in echt) immer noch ganz genau so ist, wie bei dieser Sippe in der Steinzeit (Rollenklischees, Ausgrenzung, Machtgier, Habgier, Drogenabhängigkeit etc. pp.). 

Insgesamt hab ich es halt zuende gehört, weil ich halt wissen wollte, wie man in der Steinzeit einen Mord aufklärt und wer denn nu der Mörder ist (und wie es zuging, das es eben eine absolut platte Leiche gibt und warum?). Urkomisch fand ich es allerdings nicht. Daran konnte jetzt auch die gute Arbeit des Sprechers (Boris Aljinovic) nix ändern..

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